Hallo zusammen, ich bin neu hier im Forum. Da ich schon zwei Rollenspiele entwickelt habe, und gerade an meinem dritten sitze, kann ich hoffentlich etwas konstruktives zu diesem Thema beitragen.

Vorab ein interessanter link, wo ich immer gern mal vorbeischaue:
http://xiang.dirkhennig.de/wuerfelkunde.htmlDa werden gängige Würfelsysteme sehr ausführlich erklärt.
Nun zu meinen Eigenentwicklungen:
1. System (Klassisches P&P)
Verwendete Würfel: W20
Anzahl: 2
Auswertung: Addition auf Mindestwurf (größer gleich)
Zeigt einer der Würfel eine 1, ist das ein kritischer Fehler. Der andere Würfel gibt gleichzeitig das Ausmaß des Fehlers an. 1+19 wäre nicht besonders schlimm, 1+1 hingegen katastrofal. Ebenso wird mit kritischen Erfolgen verfahren. 20+1 ist kein kritisches Ergebnis, sondern zählt als 21.
Der Mindestwurf wird durch eine Tabelle bestimmt, die Werte von 1-40 umfasst (gleicher Wert ergibt Erfolgschance von 50%, das entspricht Mindestwurf 21, je nach Abweichung steigt oder sinkt der Mindestwurf) und A. vom Spielleiter in zu erreichenden Erfolgsgraden festgelegt: 10=Durchschnitt, 20=Gut, 30=Außergewöhnlich, 40=Unmöglich) oder B. durch die Fertigkeitsstufe des Gegners im Kampf.
Stärken: Ein Wurf genügt, um alle Auswirkungen der Handlung komplett darzustellen. Starke Kritische Ergebnisse sind sehr selten.
Schwächen: Durchschnittliche Ergebnisse kommen häufiger vor. Schlechte Skalierbarkeit. Man braucht immer eine Tabelle oder die Formel im Kopf (21 - (Eigene Stufe - Gegnerische Stufe)).
2. System (Hack&Slay)
Verwendete Würfel: W6
Anzahl: 1-X
Auswertung: Mindestwurf von 4+ oder 5+ (Angriff=4+, Abwehr=5+). Jede 4 oder 5 zählt als Erfolg. Anzahl der Erfolge gibt das Ergebis an. Oft wird ein Mindestwert an Erfolgen für eine Handlung zugrundegelegt.
Stärken: Skaliert absolut linear, ideal für ein Hack&Slay.
Schwächen: Gegen Ende des Spiels, wenn die Charactere hohe Skills haben, werden es recht viele Würfel.
3. System (Hack&Slay)
Verwendete Würfel: W6
Anzahl: 1-5
Auswertung: Maxiwurf von 1 bis 5. Anzahl Würfel wird durch Attribut bestimmt, Maxiwurf durch zugehörige Fertigkeitsstufe (1-5). Jeder Würfel, der den Maxiwurf unterbietet zählt als Erfolg. Anzahl der Erfolge gibt das Ergebis an. Oft wird ein Mindestwert an Erfolgen für eine Handlung zugrundegelegt.
Stärken: Keine Ahnung, ich fand die Idee einfach gut. Wird noch getestet obs was taugt.
Schwächen: Hat man hohe Werte, wirft man fast nur noch Erfolge.
Und er kommt zu dem Ergebnis: "Nur ein Traum war das Erlebnis.
Weil", so schließt er messerscharf, "nicht sein k a n n , was nicht sein d a r f."